29.07.2009
Bombe vor spanischer Polizeikaserne verletzt 50 Menschen
Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach Gründung der baskischen Untergrundorganisation ETA sind bei einem Bombenanschlag im Norden Spaniens 46 Menschen leicht verletzt worden. Die in den Morgenstunden vor einer Kaserne der Guardia Civil detonierte Autobombe habe Menschen töten sollen, sagte Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba. In der Kaserne in Burgos leben Polizeibeamte der Guardia Civil mit ihren Frauen und Kindern.Bild vergrößernDurch den offenbar in einem Laster versteckten Sprengsatz wurde die Fassade der mehrstöckigen Kaserne der Polizeieinheit Guardia Civil schwer beschädigt. Medienberichten zufolge riss die 200-Kilo-Bombe einen Krater in die Straße vor der Kaserne in der nordspanischen Stadt. Die Behörden schrieben den Anschlag der baskischen Untergrundorganisation ETA zu. Der Präfekt von Kastilien und León, Miguel Alejo, sagte im spanischen Radio RNE, es habe vor der Tat jedoch keinen Warnanruf gegeben, wie sonst bei Anschlägen der ETA üblich.Nach Angaben der Polizei erlitten 46 Menschen leichte Verletzungen wie Schnittwunden und Prellungen. Unter den Verwundeten sind 22 Frauen und sechs Kinder. Zwei Verlet
Dalai Lama ist Ehrenbürger von Warschau
Warschau (AP) Die Stadt Warschau hat den Dalai Lama zu ihrem Ehrenbürger ernannt. Bürgermeisterin Hanna Gronkiewicz-Waltz sagte am Mittwoch, mit der Auszeichnung würdige die Stadt den Einsatz des Geistlichen für «Freiheit und Souveränität seiner Nation». Das Oberhaupt der tibetischen Buddhisten lebt im indischen Exil. Die Ehrenbürgerwürde von Warschau folgt der gleichen Auszeichnung der Stadt Bre
Schmidt stellt sich in Deutschland Fragen zu Dienstwagen
Nach der Nutzung ihres Dienstwagens im Urlaub will sich Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) noch heute den Vorwürfen und Fragen zu der Angelegenheit stellen. Die Ministerin sei auf dem Weg vonnach Deutschland und werde nach ihrer Rückkehr Stellung beziehen, sagte eine Sprecherin Schmidts. Am Nachmittag trifft die SPD-Spitze zu einer Klausurtagung zusammen, an deren Ende die Vorstellung des Schattenkabinetts von Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier stehen soll. Zu Spekulationen über einen Verzicht Schmidts auf eine Rolle im Schattenkabinett sagte die Sprecherin nichts.Schmidt stellt sich in Deutschland Fragen zu DienstwagenDas Bundesgesundheitsministerium bezeichnete den Einsatz des Dienstwagens von Ressortchefin Ulla Schmidt (SPD) in deren Urlaub trotz beträchtlicher Kosten weiterhin für wirtschaftlich. Die Nutzung des Mercedes S 320 CDI samt Chauffeur habe rund 3200 Euro gekostet, teilte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Theo Schröder in einem Brief an den Haushaltsausschuss des Bundestages mit. Schmidts Fahrer habe eine "Büromindestausstattung" ins spanische Alicante gebracht, weil die Ministerin auch an ihrem Urlaubsort über Entscheidungen informiert werden müsse, heißt es in dem Schreiben, das AFP in Berlin vorlag.Schmidts Sprecherin bestätigte derweil, dass der gestohlene Dienstwagen in Spanien
USA erhöhen Druck auf Honduras
Ocotal/Nicaragua (AP) Diehaben ihren Druck auf die Interimsregierung in Honduras erhöht und vier hohen Regierungsbeamten des mittelamerikanischen Staates das Diplomatenvisum entzogen. Unter ihnen ist nach Angaben aus Tegucigalpa auch ein Richter am Obersten Gerichtshof, Tomas Arita, der den Haftbefehl für Präsident Manuel Zelaya ausgestellt hat, ehe er am 28. Juni von Soldaten festgenommen und nach Costa Rica abgeschoben wurde.
USA und China wollen Klima schützen und Wachstum ankurbeln
Die USA und China wollen gemeinsam für Fortschritte beim weltweiten Klimaschutz sorgen und die Konjunktur ankurbeln. Das sind die wichtigsten Ergebnissse von zweitägigen Konsultationen beider Länder in Washington. Es war das erste Treffen dieser Art, bei ihm sprachen hochrangige Politiker beider Seiten unter anderem auch über den Iran und die Situation der Uiguren in China.Bild vergrößernDie beiden weltweit größten Verursacher von Treibhausgasen vereinbarten, einen gemeinsamen Ausschuss zur umwelt- und klimapolitischen Zusammenarbeit zu berufen. Dieser solle einer Einigung auf dem UN-Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen den Weg bereiten. Konkrete Zielmarken etwa zum Abbau des Schadstoffausstoßes wurden in der Absichtserklärung allerdings nicht festgeschrieben.US-Energieminister Steven Chu sprach von einem "klaren Signal, dass die USA und China in den Bereichen saubere Energien und Klimawandel zusammenarbeiten wollen". Der chinesische Regierungsvertreter Dai Bingguo sagte, die beiden Länder hätten "einen gewichtigen Beitrag" beim Klimaschutz zu leisten. Er wies zugleich auf die "großen Unterschiede" zwischen den USA und China hin, wenn es um die Verantwortung für die Erderwärmung gehe. China vertritt die Auffassung, die Indu
US-Regierung schließt NATO-Mitgliedschaft Russlands nicht aus
Washington (AP) Die US-Regierung schließt für die Zukunft einen Beitritt Russlands zurnicht aus. Die Tür zur NATO sollte allen Demokratien in Europa offenstehen, sagte der Staatssekretär im Außenministerium Philip Gordon am Dienstag vor Kongress-Abgeordneten. Wenndiese Kriterien erfülle und zur gemeinsamen Sicherheit beitragen könne, gebe es einen Konsens im Bündnis, dass Russland von einer Mitgliedschaft in ausgenommen werden sollte.Die NATO wurde vor 60 Jahren gegründet, um Westeuropa vor einem
China und USA wollen gemeinsam das Klima schützen
Als weltweit größte Verursacher von Treibhausgasen wollen dieundkünftig enger beim Klimaschutz zusammenarbeiten. Zum Abschluss ihrer zweitägigen Konsultationen vereinbarten die beiden Länder in Washington, einen gemeinsamen Ausschuss zur umwelt- und klimapolitischen Zusammenarbeit zu berufen. Dieser solle einer Einigung auf dem -Klimagipfel im Dezember in Kopenhagen den Weg bereiten. Konkrete Zielmarken etwa zum Abbau des Schadstoffausstoßes sind in der Absichtserklärung nicht festgeschrieben.Bild vergrößernUS-Energieminister Steven Chu sprach von einem "klaren Signal, dass die USA und China in den Bereichen saubere Energien und Klimawandel zusammenarbeiten wollen". Der chinesische Regierungsvertreter Dai Bingguo sagte, die beiden Länder hätten "einen gewichtigen Beitrag" bei Klimaschutz zu leisten. Er wies aber zugleich auf die "großen Unterschiede" zwischen den USA und China hin, wenn es um die Verantwortung für die Erderwärmung gehe. China vertritt die Auffassung, die
Venezuela ruft Botschafter in Kolumbien zurück
Caracas (AP) Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat den Botschafter seines Landes in Kolumbien zurückgerufen und die diplomatischen Beziehungen zu dem Nachbarland eingefroren. Er reagierte damit am Dienstag auf Vorwürfe der kolumbianischen Regierung, wonach in einem Waffenversteck der linken FARC-Rebellen gefundene Raketenwerfer aus Beständen der venezolanischen Streitkräfte stammten. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Waffen des schwedischen Herstellers Bofors aus Venezuela

